Steuernachzahlung bedroht Sabot!

Mal wieder richten wir uns mit schweren Worten und kritischem Wasserlevel an euch, unsere Freund*innen, Förder*innen und Supporter*innen oder einfach nur Stammweizentrinker*innen.
 
Wir schwafeln jetzt nicht lange um den Pudding, sondern kommen direkt raus mit dem Mist.
 
Leider schimpft das Finanzamt an unserer Steuererklärung 2013 rum und meint noch Steuern zu bekommen, da sie jetzt plötzlich Belege sehen wollen, die sie die Jahre zuvor nicht sehen wollten.
Da gegen Verwaltungsbescheide, die Zahlungen des Bürgers an den Staat regeln, zwar auch Einspruch eingelegt werden kann, aber die sogenannte aufschiebende Wirkung regelmäßig entfällt, müssen wir bis zum 07.01.2015 über 2000,00 Euro auftreiben, auch wenn wir Einspruch erheben. Wir werden zwar alle unsere rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, doch es sieht schlecht aus. Wir hoffen trotzdem die Summe möglichst klein zu machen.
 
Eigentlich wollten wir den gesamten Dezember über Cuba Libre für das Café Klatsch verkaufen, um denen einen Teil der Gebühren für den Notar abzunehmen, und auch ein, zwei Veranstaltungen für das Klatsch fahren. Das ist uns jetzt natürlich leider nicht mehr möglich, wir müssen jetzt die Kohle für uns nehmen und hoffen auf eure Unterstützung. Wir haben es letztes Jahr geschafft, private Finanzierungen zurück zu zahlen und das Sabot durch das Kapital des Vereins zu tragen. Jetzt herrscht hier natürlich eine gewisse Niedergeschlagenheit, dass dies nicht funktioniert hat.
 
Unsere Bitte an euch: kommt rum, jetzt mehr denn je – trinkt die Soli-Getränke, feiert mit uns, haut den Spendenbecher auf der Theke voll! Wenn ihr weitere kreative Ideen habt, wie wir noch Geld auftreiben könnten, wären wir euch natürlich auch sehr dankbar. Wenn das nicht klappt, können wir im Januar Insolvenz anmelden und die kleine Bar im Keller fällt aus dem Wiesbadener Kulturhimmel.
 
Außerdem suchen wir nach wie vor Menschen, die Bock haben, in unserem Verein aktiv zu werden, Thekenschichten zu machen, heimzuwerkeln, Konzerte zu machen und alles andere, das in einem Kulturverein so anfällt, zu tun. Ihr wisst schon….
 
Und wenn wir es tatsächlich schaffen die Steuernachzahlung klein zu bekommen, werden wir jeglichen Überschuss aus Euren Spenden an das Cafe Klatsch spenden!
 
Also Schluss jetzt – Portemonnaie zücken und das Sabot erhalten!

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