Diskriminierung ist Scheiße!!!

Wir, die Mitglieder des Kneipenkollektivs Sabot, haben in der Vergangenheit immer wieder feststellen müssen, dass es auch in unserer Kneipe hin und wieder Leute gibt die durch Verhalten, Sprüche und Symbolik andere diskriminieren und auch nach Gesprächen nicht bereit sind ihr Verhalten zu ändern.


Wir können niemanden vorschreiben, was er/sie zu denken hat, aber wir nehmen uns das Recht selbst zu bestimmen mit wem wir in dieser Kneipe feiern und mit wem nicht. Dabei gibt es für uns in der grundsätzlichen Ablehnung Menschenverachtender Positionen, seien sie nun rassistisch, sexuell oder homophob, keinen Diskussionsspielraum. Wir lassen uns weder von selbsternannten Szenepolizist**innen noch von reaktionären Betonköpfen vorschreiben was wir gut oder schlecht zu finden bzw. zu tolerieren haben. Sicher gibt es nicht immer nur zwei Meinungen und wir wollen auch nicht alles auf die Goldwaage legen, aber aus gegebenem Anlass hier nochmal ein Grundsatz, der in letzter Zeit immer wieder für Zündstoff sorgte:

Wir dulden im Sabot weder irgendeine Form von Nazisprüchen noch ihre Symbolik und das gilt auch für scheinbar “unpolitische Bands” wie Frei! Wild, Krawallbrüder oder Böhse Onkelz.

“Wer mit Nazis säuft, wird auch wie einer behandelt.”

Wir werden in jedem Fall von unserem Hausrecht Gebrauch machen, wenn durch ein Gespräch keine Einsicht in diesem Punkt zu erreichen ist. Das ist für uns kein Dogmatismus oder Gesinnungspolitik, sondern logische Konsequenz unseres antifaschistischen und subkulturellen Verständnisses.

Das Sabot ist ein Teil eines Versuches für alle Interessierten in einer netten Atmosphäre zu quatschen, feiern und Musik zu hören, im Interesse aller werden diese Grundsätze im Sabot niemals verhandelbar sein!